Allgemeine Informationen

Mit den folgenden Seiten möchten wir niemanden Angst bereiten, auch keine Rasse krank reden. Wir möchten nur informieren und dazu beitragen das mehr auf eine gesunde Genetik geachtet wird.

Wir werden hier euch über die beim Bearded Collie bekannten Erbkrankheiten informieren. Außerdem stellen wir euch auf Grund unserer Liebe zu den Hütehunden im Allgemeinen einige beim Collie, Sheltie, Aussi und Border Collie auftretenden Krankheiten vor.

Wobei ich aber betonen muss das der Bearded-Collie noch zu den robusteren gesünderen Rassen zählt. Und wir wünschen uns alle das es so bleibt..

Auch ein paar andere Informationen werden immer wieder neu zugefügt, wie zB.: Haltung, Kauf, Geschichte usw usw...
Kastration

 

 

prcd - PRA und CEA Gentest

Progressive Retinaatrophie (prcd-PRA)**

 

Die progressive Retinaatrophie (PRA) ist eine Augenerkrankung, die zu einer Degeneration der Netzhaut (Retina) und durch kontinuierliches Fortschreiten zur Erblindung führt.
Die Netzhaut, an der hinteren Innenseite des Auges lokalisiert, ist für die Bildentstehung verantwortlich und besteht aus Lichtsinneszellen (Photorezeptorzellen) sowie spezialisierten Nervenzellen. Es werden zwei Typen von Photorezeptoren unterschieden: Stäbchen und Zapfen. Die Stäbchenzellen sind spezialisiert auf das Dämmerungs- (hell-dunkel) und Kontrassehen. Die Zapfenzellen hingegen konzentrieren sich auf das Tages- und Farbsehen.
Bei der prcd-PRA verlieren zuerst die Stäbchenzellen ihre normale Funktion, dies führt zu fortschreitender Nachtblindheit und einem Verlust der Anpassung des Sehvermögens.
Im späteren Stadium werden auch die Zapfenzellen zerstört, so dass es schließlich zur völligen Erblindung des Hundes kommt.
Die klinischen Symptome treten in der Regel schon in der frühen Jugend auf, in den verschieden Hunderassen allerdings zu unterschiedlichen Zeitpunkten.

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degenerative Myelopathie (DM)

Rasse

Alle Rassen

Erkrankung

Die canine degenerative Myelopathie (DM) ist eine schwere neurodegenerative Erkrankung mit spätem Beginn ungefähr ab dem 8. Lebensjahr. Die Erkrankung ist durch eine Degeneration der Axone und des Myelins im Brust- und Lendenteil des Rückenmarks gekennzeichnet, was eine progressive Ataxie und Parese verursacht. Man beobachtet die ersten klinischen Anzeichen in der Hinterhand als Zeichen einer Störung des oberen Motoneurons. Es entwickelt sich eine unkoordinierte Bewegungen der Hinterhand, eine gestörte Eigenwahrnehmung und gestörte Reflexe. Wenn die Erkrankung weiter fortschreitet, weitet sie sich auf die vorderen Gliedmaßen aus und manifestiert sich als schlaffe Parese und Paralyse. Die Degenerative Myelopathie wurde zuerst als eine Rückmarkserkrankung insbesondere beim Deutschen Schäferhund beschrieben. Neben dem Deutschen Schäferhund sind aber viele weitere Rassen von der degenerativen Myelopathie betroffen.

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Spondylose

Spondylosen (Spondylopathia deformans) sind krankhafte Veränderungen (Verkalkungen) an der Wirbelsäule, die meist durch chronische Entzündungen der Verbindungsgewebe unterhalb der Wirbel entstehen. Zwischen den einzelnen Wirbelkörpern der Wirbelsäule befinden sich die Bandscheiben.

Bei an Spondylose erkrankten Hunden bilden sich besonders vorne an den Wirbelkörpern knöcherne Zacken, die von oben und von unten über die Bandscheibe wachsen. Diese Zacken können so lang werden, dass sie zwei hintereinander liegende Wirbel über die Bandscheibe hinweg verbinden. Es kommt zur knöchernen Überbrückung der Wirbelzwischenräume (in denen die Bandscheiben liegen), was am Ende zur Versteifung einzelner Abschnitte der Wirbelsäule führt. Hauptsächlich betroffen sind dabei die Brust- und die Lendenwirbelsäule.

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HD, ED und OCD

1. HD

Die Hüftdysplasie oder Hüftgelenksdysplasie (HD) ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Betroffen sind sämtliche Hunderassen, wobei großwüchsige Rassen das Krankheitsbild besonders häufig ausbilden. Erstmals diagnostiziert wurde sie am Deutschen Schäferhund und wird daher fälschlicherweise hauptsächlich mit dieser Rasse in Verbindung gebracht, obwohl mittlerweile andere Rassen stärker betroffen sind. Die Häufigkeit des Vorkommens beträgt je nach Rasse vier bis etwa 50 Prozent. Auch bei Hauskatzen kann diese Krankheit auftreten, besonders unter Maine-Coon-Katzen.

Die HD ist zu großen Teilen genetisch bedingt (die Heritabilität liegt zwischen 20 und 40 Prozent, weshalb viele Zuchtverbände die HD-Freiheit zur Zuchtzulassung fordern. Da falsche Ernährung, Haltung und Kastrationen in jungen Jahren die Entstehung und das Fortschreiten der Krankheit begünstigen können, handelt es sich um ein multifaktorielles (von vielen Faktoren abhängiges) Geschehen.

Klinisch zeigt sich die HD in zunehmender Bewegungseinschränkung und Schmerzhaftigkeit, die infolge der krankhaften Umbauprozesse am Hüftgelenk (Coxarthrose) entstehen. Im fortgeschrittenen Stadium kann nur die Entfernung des Hüftgelenks mit oder ohne Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks eine deutliche Verbesserung herbeiführen. Ist dies nicht möglich, lässt sich durch eine dauerhafte Schmerztherapie häufig lange eine ausreichende Lebensqualität aufrechterhalten.

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symmetrische lupoide Onychodystrophie (SLO)

Die Studie ist abgeschlossen. Eine neue Studie läuft gerade in der Schweiz an. Wir nahmen in München mit Tiara und in der Schweiz mit Bailey in der Kontrollgruppe (gesunde Hunde) teil. 


Die Erkrankung:

Bei der symmetrischen lupoiden Onychodystrophie (SLO) handelt es sich um ein Reaktionsmuster der Krallen. Diese für den Hund sehr schmerzhafte Erkrankung führt bei einem ansonsten gesunden Tier zu Veränderungen, von denen ausschließlich die Krallen betroffen sind.

Dem Hundebesitzer fällt zunächst auf, dass sich das Tier ständig an den Pfoten leckt und/oder Lahmheit und Bewegungsunlust zeigt. Es folgt das Ablösen einzelner Krallen, denen innerhalb einer kurzen Zeitspanne weitere Krallen an allen vier Pfoten folgen. Die nachwachsenden Krallen sind kurz, spröde, brüchig, deformiert oder fallen immer wieder aus.

Die Diagnose erfolgt anhand des klinischen Bildes bzw. des Krankheitsverlaufes und dem Ausschluss anderer Erkrankungen. SLO kann durch Infektionen, Futtermittelallergien, Umweltallergien und andere Primärkrankheiten hervorgerufen werden.
Zur Behandlung werden Durchblutungsförderer, Antibiotika, Vitamin B3, essentielle Fettsäuren, Vitamin E. Glukokortikoide und Immunsuppressiva eingesetzt, die Therapie muss für den jeweiligen Hund individuell ausgearbeitet werden und hängt von der Primärkrankheit ab.

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Pro und Kontra

Tierschutzgesetz § 6

  • Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres ohne medizinische Indikation.

Wer allen Ernstes behauptet, dass eine unkontrollierbare Fortpflanzung nur durch Kastration zu verhindern sei, der muss sich die Frage stellen, wie viel er von Hundehaltung und Hundeverhalten versteht. Die Kastration bedeutet eine Amputation und steht, vom Gesetz hergesehen, damit in einer Reihe mit dem Kupieren von Ohren und Ruten. Die Rechtmäßigkeit von Kastrationen müssen im Einzelfall Gerichte prüfen.

Kastration einer Hündin

Diese Frage ist eher mit einem "Ja" zu beantworten:

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